Häufig gestellte Fragen

Frage: Welche Auslegungsbasis wird für eine Windkraftanlage herangezogen?

Antwort:

Als Berechnungsgrundlage für die Wirtschaftlichkeit dient ein Gutachten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Unter Berücksichtigung eines 15 %igen Sicherheitsabschlages wegen jährlicher Windschwankungen und einem 3% Abschlag, wegen der garantierten Verfügbarkeit der Anlage, ergibt sich die erwartete Jahresleistung.

Aufgrund des gültigen Ökostromgesetzes wird die erzeugte elektrische Energie in das Netz eingespeist.

Übliche Amortisationszeiten liegen daher bei 10-12 Jahren.


Frage: Welche Renditen sind zu erwarten?

Antwort: Beim Ökobaustein (Darlehen) garantiert die Gesellschaft üblicherweise einen Zinssatz von 4 % p.a.

Unter folgenden Umständen erhalten Sie Zuschläge zur Basisverzinsung (Muster):

durchschnittl. Stromertrag Zinszuschlag
> 3 Mio kWH pro WKA + 0,5 % p.a.
> 3,2 Mio KWh pro WKA + 1% p.a.
> 3,4 Mio kWh pro WKA + 1,5 % p.a.
> 3,6 Mio kWh pro WKA + 2 % p.a.

Bei der stillen Gesellschaft ist der Gesellschafter im Verhältnis seiner Kapitaleinlage zu den Gesamtkapitaleinlagen am Gewinn beteiligt. Für die Feststellung des Gewinnes ist das handelsrechtliche Ergebnis maßgebend.

Die Einlage beträgt mindestens € 3000,- und kann in tausender Schritten erhöht werden. Bei Verlusten haftet der stille Gesellschafter begrenzt mit seiner Einlage.

Frage: Welche Maßnahmen werden zur Minimierung der Risken getroffen?

Antwort: Die WKA werden durch einen Wartungsvertrag mit dem Hersteller Enercon abgesichert, welcher eine Verfügbarkeit der Anlage garantiert. Weiters wird eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

Frage: Welche Beeinträchtigungen gehen von der Anlage aus?

Antwort: Im Rahmen des Behördenverfahrens wurden die Beeinträchtigungen bewertet und die Auswirkungen auf die Bevölkerung minimiert. Insbesondere Schall- und Schattenwurf wurden betrachtet und mit Gutachten mögliche Belastungen ermittelt.
Die Anlage ist weit sichtbar und sicher auch hörbar, Beeinträchtigungen sind aber nicht gegeben.


Frage: Kann man die Anlage selber besichtigen?

Antwort: Ja, die WKA Lichtenegg ist mit einer Aussichtsplattform ausgestattet, die man besteigen kann und in der es auch Informationen über die Funktionsweise eines Windkraftwerkes gibt.
Anmeldung für Besichtigung

Frage: Wie funktioniert ein Windkraftwerk?

Antwort: Dieser Link führt Sie zu den allgemeinen technischen Informationen.


Frage: Wie funktioniert die Rotorblattheizung?

Antwort: In den Rotorblättern sind Luftkanäle enthalten, durch die warme Luft geblasen wird.


Frage: Wie wird die Anlage zum Standort gebracht?

Antwort: Die Anlage wird in Einzelteile zerlegt, per Tieflader zum Standort gebracht.


Frage: Wie groß sind die größten Teile der Anlage?

Antwort: Die Flügel haben eine Länge von 35 m, Turmteile sind etwas kürzer. Der schwerste Teil ist die Gondel.


Frage: Wie funktioniert die Abschaltung bei Schattenwurf?

Antwort: Sollte der Wind aus der richtigen Richtung kommen, Sonnenschein sein und daher rechnerisch ein Schattenwurf nicht ausgeschlossen sein, wird die Anlage stillgestellt. Das erwarten wir üblicherweise für etwa 20 Minuten pro Jahr. Ist Schattenwurf ausgeschlossen (kein Sonnenschein, oder der Wind aus einer anderen Richtung) erfolgt keine Abstellung.


Frage: Wie wird die Anlage finanziert?

Antwort: Dieser Link führt Sie zur Seite Finanzierung


Frage: In welcher Form kann man sich beteiligen?

Antwort: Dieser Link führt Sie zur Seite Finanzierung


Frage: Welche Risken hat man bei der Beteiligung?

Antwort: Es könnte ein großes Naturereignis auftreten, welches die Anlage zerstört. Übliche Risken sind aber versichert.


Frage: Wie wird die Wartung vorgenommen?

Antwort: Die Wartung wird nach behördlich abgestimmten Wartungsplänen durchgeführt.